Der erste Akt

Drei harte Spiele stehen den HTC-Damen bevor, von denen sie zwei auswärts und nur eins in eigener Halle bestreiten werden. Den Auftakt macht das Gastspiel bei den Saarlouis Royals am Sonntag um 15 Uhr.

Wie der HTC konnte auch Saarlouis die letzten beiden Spiele für sich entscheiden, zu Hause schlugen sie die Angels klar mit 80:60, am letzten Wochenende setzten sie sich bei den Hurricanes mit 64:79 durch. Head-Coach Hermann Paar verfügt über eine ausgewogene Truppe, die auf allen Positionen hervorragend besetzt ist. Regie führt Angela Tisdale, auf dem Flügel wirbelt Neuzugang Portia Durret und unter den Bretten beeindruckt Sabine Niedola, die im Schnitt 19,1 Punkte erzielt und im Spiel gegen die Hurricanes sogar auf 35 Zähler kam. Royals Coach Hermann Paar zeigt zwar Respekt vorm Herner Kader, gibt sich aber optimistisch für den Sonntagnachmittag: „Schon das Hinspiel hat gezeigt, über welch guten und tiefen Kader Herne verfügt. Es war eins unserer besten Auswärtsspiele in dieser Saison und das war auch notwendig, um dieses Spiel des 6. Spieltags in der Vorrunde zu gewinnen. Am Sonntagnachmittag wird es sicherlich keine einfache Aufgabe für uns, aber wir wollen natürlich das Dutzend voll machen und unseren 12. Saisonsieg einfahren“. Da werden die Herner Damen was dagegen haben, die nach den zwei Siegen über Scheeßel und Halle ihren Rythmus wieder gefunden zu haben scheinen. Marek Piotrowski warnt jedoch vor zu großen Erwartungen. „Saarlouis gehört mit zu den Titel-Kandidaten, sie stehen nicht umsonst auf Platz 3. Das ist das erste von drei sehr schwierigen Spielen, in denen wir unabhängig vom Ergebnis sehen werden, wo wir uns hin entwickeln“. Sprungball ist am Sonntag um 15 Uhr in der Stadtgartenhalle Saarlouis.

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