Herner TC unterliegt klar beim Favoriten Wasserburg

Mit 65:84 unterliegt der Herner TC beim noch ungeschlagenen Tabellenführer TSV 1880 Wasserburg.

Entspannt war Marek Piotrowski, Trainer des Herner TC, vor dem Gastspiel seines Teams beim TSV 1880 Wasserburg, dem ungeschlagenen Tabellenführer der Planet Photo DBBL. Viel hatten die neu formierten Hernerinnen nicht zu verlieren beim großen Favoriten, und als Fazit nahmen sie an diesem Sonntag immerhin eines mit auf die lange Rückreise: Die Erfahrung, sich mit mit dem stark besetzten TSV gemessen zu haben. Die Gastgeberinnen füllten die gesamte Spielzeit über die Favoritenrolle aus, gewannen klar mit 84:65 (41:27).
Die Hernerinnen sicherten sich zwar mit 22:17 den Vorteil im Schlussviertel, aber bis dahin hatte Wasserburg schon längst für klare Verhältnisse gesorgt. 2:4 hieß es zunächst noch zu Beginn aus Herner Sicht nach zwei Minuten, aber danach schaltete der TSV vor dem Herner Korb in den Sprintmodus.
Mit 10:4 zogen die Wasserburgerinnen davon, und über 20:10 (12.) und 27:12 (14.) spielten sie sich eine deutliche Führung heraus.
Zur Pause lag Wasserburg mit 14 Punkten vorne, und mit einem 14:0-Lauf im dritten Abschnitt dann hatten die Gastgeberinnen die Vorentscheidung geschafft.
Auf Wasserburger Seite traf die frühere Hernerin Haiden Palmer für zehn Punkte, ebenfalls zweistellig waren Monique Reid und Annika Holopainen (je 13) sowie Rebecca Tobin (10) erfolgreich.
Für Herne war Karin Kuijt mit elf Punkten die erfolgreichste Werferin, gefolgt von Courtney Range (9). Für die Wasserburgerinnen geht es am Donnerstag zunächst im EuroCup im schweizerischen Freiburg weiter. Der HTC ist kommenden Sonntag beim DBBL-Tabellenzweiten Keltern zu Gast.

Viertel: 16:9, 25:18, 26:16, 17:22.

Wasserburg: Perner, Galliou-Loko (6/1 Dreier), Tobin (10), Deura (13/3), Audere (2), Reid (13), Palmer (10), Zaplatova (11/1), Okockyte (6/1), Holopainen (13).

Herne: Slim (6), Kuijt (11/2), J. Bettonvil (7/1) Range (9/3), L. Bettonvil (4), Bussey (9/1), Karic (2), Attura (9/1), Cooley (8).

22.10.2017 / WAZ Herne / Stephan Falk

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