HTC setzt zum nächsten Schritt an

Nach dem Auftaktsieg über Chemnitz ist der Herner TC auch am Mittwoch beim Aufsteiger Braunschweig favorisiert.

Keine zwei Meinungen, eine klare Rollenverteilung. Am zweiten Spieltag der DBBL, an diesem Mittwoch (18 Uhr, Lindenhalle in Wolfenbüttel), empfängt Eintracht Braunschweig den Herner TC, und vorab haben sich die beiden Kontrahenten in die jeweils passende Ringecke begeben.

Der Aufsteiger trifft auf den Dritten der Vorsaison. Dazu heißt es aus Braunschweig, es komme in dieser Begegnung für die Eintracht darauf an, „dagegenzuhalten und Erfahrungen zu sammeln“, und Marek Piotrowski, der Trainer des Herner TC, stellt fest: „Wir fahren dorthin um zu gewinnen, das muss unser Anspruch sein.“

Bei der 54:83-Auftaktniederlage der Eintracht gegen den BC Pharmaserv Marburg beim Season Opening allerdings hat Piotrowski auch einige Stärken der Braunschweigerinnen gesehen, außerdem: „Sie sind Aufsteiger, haben gegen uns erst mal nichts zu verlieren.“

In den Ergebnissen des ersten Spieltags waren ebenfalls zwei Warnungen zu finden davor, dass Überraschungen immer mal möglich sind: das klare 54:74 des Titelverteidigers Rutronik Stars Keltern in eigener Halle beim Season Opening gegen den Vizemeister TSV 1880 Wasserburg und die 66:69-Niederlage der Fireballs Bad Aibling gegen die Eisvögel USC Freiburg.

Marek Piotrowski und sein Team hingegen sind froh, dass der Auftakt in die neue Saison gelungen ist. Beim Blick zurück auf das 78:65 gegen die ChemCats Chemnitz gab es aber noch genug zu sehen und aufzuarbeiten: „Wir haben uns noch mal alles angesehen, was gut und was falsch gelaufen ist“, sagt der Trainer des HTC.

Herner TC will den Rhythmus finden

Die Details behält der Herner Headcoach für sich, aber nach dem ersten Spieltag nicht überraschend sagt er allgemein: „Da gab es Dinge in der Defense wie auch in der Offense, die wir noch verbessern müssen.“

Aber die Saison hat gerade erst angefangen: „Wenn wir zum jetzigen Zeitpunkt schon da wären, wo wir mal sein wollen, dann wäre das zwar toll. Das schafft allerdings sonst auch keiner.“

Den ersten Schritt habe der HTC gemacht, so Piotrowski, und nun soll der nächste folgen. Dabei arbeiten die Hernerinnen auch weiter daran, endgültig ihren Rhythmus zu finden, die neuen Spielerinnen in den Punktespielen zu integrieren.

Das Ziel bliebt weiterhin für den Herner TC, als Team Stärke zu zeigen. Trainer Marek Piotrowski sagt: „Eine Hierarchie wird sich von selbst entwickeln. Wir setzen auf einen ausgeglichenen Kader, in dem alle Spielerinnen wichtig sind und da sind, wenn’s drauf ankommt.“ Also immer, wenn das Herner Team zum nächsten Schritt ansetzt.

2.10.2018 / WAZ Herne / Stephan Falk

« Zurück