Damen2: Herner TC – VSTV Wuppertal 70:58 (33:37)

Viertelergebnisse: 12:18; 21:19; 18:13; 19:8

Siebert (6), Günther (2), Dorlöchter, J. (4), Van der Velde (10), Müller, K. (20), Dorlöchter, S., Dorlöchter, L., Veith (11), Winkelmann, A. (7), Sola (2), Lappenküper (12), Pooch



Die Regionalliga Damen des Herner TC setzten sich am Wochenende mit 70:58 gegen den VSTV Wuppertal durch.


Ohne ihren eigenen Coach, Marcin Dolega, der auf einer Fortbildung in Hamburg war, aber dafür mit dem Coach der Bundesliga-Damen Marek Piotrowski und den zwei jungen Bundesligaspielerinnen Katharina Müller und Caroline Van der Velde ging das Team in die Partie.
Zunächst sah es sehr gut aus, bis der VSTV ab der achten Minute deutlicher in Führung ging. Zu Beginn des zweiten Viertels kamen die Hernerinnen komplett aus dem Tritt und Wuppertal konnte vier Mal in Folge scoren, ohne dass Herne den Ball im Korb versenken konnte. Nach einer Auszeit fing das Team sich wieder und konnten den bis dato 14-Punkte-Rückstand bis zur Halbzeit auf nur noch 4 Punkte schrumpfen lassen. Dabei waren vor allem die engagierte Defense von Kirsten Veith und die flinke Katharina Müller, die immer wieder aus der Distanz traf, beteiligt. Im dritten Viertel drohte man wieder in Rückstand zu geraten. Nun waren es die Centerspielerinnen, die immer wieder gut in Aktion gesetzt werden konnten und die Hernerinnen kamen bis auf einen Punkt heran. Dann kam die 15-jährige Anna Lappenküper an die Freiwurflinie, versenkte beide Würfe ganz sicher im Korb und Herne ging mit einem Punkt Vorsprung ins letzte Viertel. Diese Führung wurde nicht mehr abgegeben, sondern kontinuierlich ausgebaut. Mit einem 11:0 Run in den letzten zwei Spielminuten wurden die konditionellen Stärken des Teams deutlich. Letztendlich ging das Spiel mit 70:58 glücklich, aber auch deutlicher für Herne aus, als der Spielverlauf tatsächlich war.

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