Die nächsten Punkte

Lange war unklar, ob die Partie gegen die Dolphins aus Marburg überhaupt angepfiffen werden kann. Im Team von Heidelberg - dem letzten Gegner Marburgs - gab es mehrere positive Schnelltests. Rechtzeitig am Nachmittag gab es mittels PCR-Testung jedoch Entwarnung, sodass die Partie - wenn auch mit einer Stunde Verzögerung - starten werden konnte. 

Und Herne fand auch gut ins Spiel, hielt Marburg bis zur siebten Minute unter 5 Punkte, ehe der eigene Spielfluss etwas verloren ging. Marburgs Alex Wilke setzte für die Dolphins Akzente und sorgte für schnelle Punkte ehe Laura Westerik aufdrehte, über das gesamte Spielfeld zum Korb zog und erfolgreich die Herner Defense stabilisierte. 

Im zweiten Viertel erhielt Chloe Bully dann die ersten Minuten nach langer Verletzungspause, mit einem Dreier zur Pausensirene setzte Kristina Topuzovic den Schlusspunkt unter eine solide erste Herner Hälfte. Wie diese endete, begann zunächst auch die zweite: nach Assist von Loryn Goodwin netzte AeRianna Harris den nächsten Dreier ein, in der Folge sollte Herne der Spielfluss aber etwas entgleiten: langsam aber sicher knabberte Marburg die Führung ab, viele Herner Fehlentscheidungen ließen das eigene Offensivspiel ins Leere laufen. Erneut Alex Wilke und die Ex-Hernerin Rachel Arthur punkteten für die Dolphins. Marek Piotrowski bat zur Auszeit und justierte nach: Laura Westerik übernahm wieder das Zepter, Sofia Pelander setzte sich unter den Körben durch. Beim 70:56 nahm Marburg die Auszeit, die jedoch keine Wende mehr herbei führte: Erneut Pelander in der Zone und Loryn Goodwins Regie von außen brachten das Spiel sicher über die Bühne, sodass auch Jule Groll und Lara Langermann zu ein paar Minuten kamen. 

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