Die Wende schaffen

„Hart trainiert“ - so fasst Marek Piotrowski die Woche nach der Niederlage in Nördlingen zusammen, wobei er der Mannschaft auch freie Tage zur Regeneration gab. „Wir haben viel an unserer Defense gearbeitet, die uns Coaches überhaupt nicht gefallen hat. Es waren intensive Einheiten, wir wollen die Mannschaft wieder auf der Gewinnerseite sehen“. Zu viele einfache Punkte ließen den HTC zwei mal schnell in Rückstand geraten, dessen Ausgleich immer ernorm Kraft kostet.

„Wir haben der Mannschaft auch Zeit zur Regeneration gegeben, schließlich sind wir seit dem 2. Januar schon wieder im Training. Andere Teams hatten eine deutlich längere Winterpause, das zehrt an denKräften.“ Gegen die Hurricanes verlangt er maximalen Einsatz - im Bewusstsein eines besonders schweren Spiels. „Rothenburg steht mit dem Rücken zur Wand, sie müssen Punkten um dem Abstieg zu entgehen. Nach unseren zwei Patzern werden sie sicher alles geben, um ebenfalls die Punkte mitzunehmen“. Die Gäste aus dem hohen Norden stehen nach sechs Niederlage in Serie mächtig unter Druck. Mit 65:82 unterlagen die Hurricanes den Lions aus Halle, gingen im Dreierhagen völlig unter. Mahir Solo, der am Dienstag zuvor für den abgesetzten Tomas Holesovsky als Head-Coach übernommen hatte, versuchte sich nach der Niederlage in Durchhalteparolen. „Es ist noch nichts vorbei“, betonte er und machte bereits eine Rechnung auf: Aus den verbleibenden acht Spielen müssten jetzt fünf Siege her. Einer davon soll sicher in Herne geholt werde, entsprechend aggressiv dürften die Hurricanes am Samstag auftreten. Topscorerin ist Petra Zaplatova (12,7) gefolgt von Pia Mankertz (12,4). „Wir brauchen Samstag die Zuschauer im Rücken, es wird ein ganz schwieriges Spiel“, so Piotrowski. Ich wünsche mir dass sie die Mannschaft unterstützen, um die Wende zu schaffen“. Sprungball ist am Samstag um 18 Uhr in der H2K-Arena, Mont-Cenis-Str. 180 in 44627 Herne.

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