Do or die

„Alles oder nichts“ heißt es am Samstag um 19.30 Uhr für die Herner Bundesligabasketballerinnen, wenn sie in Freiburg bei den Eisvögeln zum 2. Spiel des Play-Off Halbfinales antreten. Mit 67:69 konnte sich Freiburg letzten Samstag in der Herner MCG-Arena zu Recht durchsetzen und zeigte dem Favoriten, dass mit unbedingten Kampf auch hohe Hürden erklimmbar sind.

Eine Woche später steht Herne vor solch einer Hürde, Freiburg ist mit dem Heimvorteil im Rücken in der Favoritenrolle. Der Druck, den sich der HTC selbst aufgebürdet hat, ist groß, und doch ist er Motivation zu gleich: Mit dem zweiten Platz in der Hauptrunde hat der HTC seine bisher beste Saison gesielt. Mit dem dritten Platz beim selbst ausgerichteten TOP4 die erste Medaille der Saison gewonnen. Die Belohnung für den langen Kampf in der Hauptrunde weg zu schenken ist keine Option. Intensiv wurden die Fehler der ersten Partie analysiert. Die Turnover müssen minimiert, die Defense optimiert werden. Der Kopf ist nach vorn gerichtet, im Training wurde fokussiert gearbeitet, auch wenn nicht alle Spielerinnen am Mannschaftstraining teilnehmen konnten. „Wir haben das Spiel intensiv studiert und werden natürlich alles in die Waagschale werfen. Aber wir mussten unter der Woche gleich zwei Ausfälle verkraften, optimale Vorbereitung sieht anders aus. Das wird ein ganz schwieriges Ding“, so Marek Piotrowski. Eng wie das erste Play-Off Spiel verlief auch das letzte Pokalspiel in Freiburg, das Q Davis in letzter Sekunde mit zwei Punkten zu Gunsten des HTC entschied. Zwei Punkte würden Samstag reichen, um ein drittes, entscheidendes Spiel am Ostermontag um 16 Uhr in der MCG-Arena zu erzwingen.

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