Dolphins oder Piranhas?

Mit dem BC Pharmaserv Marburg kommt am Samstag um 18 Uhr das nächste Spitzenteam in die Herner H2K-Arena. Auch wenn Gäste-Coach Patrick Unger als „Underdog“ anreisen will - mit Platz drei in der Tabelle und fünf Siegen aus sieben Spielen sind die Rollen alles andere als klar verteilt.

„Wir wollen versuchen, Herne zu ärgern. Wir können nur gewinnen, wenn wir über 40 Minuten konstant gut spielen und kämpfen bis zum Umfallen“, so lässt sich Unger im Marburger Vorbericht zitieren. Eine klare Kampfansage in Richtung Marek Piotrowski & Co, für die die Dolphins schon immer ein unangenehmer Gegner waren. In allzu (un)guter Erinnerung ist der Marburger Sieg im Spiel um Platz 3 vergangene Saison, der den Herner Damen Blumen statt Edelmetall zum Saisonabschluss einbrachte. Neben den gehaltenen Routiniers Finja Schaake und Svenja Greunke wurde das Team unter anderem mit der erfahrenen Bulgarin Diana Voynova verstärkt, die im Schnitt 11,4 Punkte erzielt und 7,9 Rebounds fischt. Die 187 cm große Centerspielerin gilt es aus der Zone raus zu halten, ebenso Regisseurin Paige Bradley. Nach den knappen Niederlagen gegen Saarlouis und Wasserburg wollen die HTC-Damen mit den Fans im Rücken den nächsten Heimsieg einfahren. Ob sich die Gäste dabei als verspielte Dolphins oder aggressive Piranhas erweisen, wird sich am Samstag um 18 Uhr zeigen. Die Herner Damen jedenfalls müssen vorbereitet sein, wenn sie sich die Punkte angeln wollen.

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