Hätte, hätte, Fahrradkette

Mit 41:82 unterliegt der HTC in Marburg und gratuliert den Dolphins zur Bronzemedaille.

Mit mehr verletzten als gesunden Spielerinnen verabschiedet sich der HTC aus der Corona-Saison, die doch viel erfolgreicher hätte verlaufen können als sie endete. Aber jammern hilft nichts, nur nach vorne schauen: Auf bessere Zeiten, gesundheitlich wie sportlich.

Chloe Bully, Kristina Topuzovic, Dayna Rouse, Sarah Polleros sowie Jule Groll und Lara Langermann trugen die Herner Farben in der alten Unistadt und spielten tapfer die letzten vierzig Minuten. Marek Piotrowski gab den „jungen Wilden“ viel Spielzeit, die es ihm mit guten Aktionen dankten und klar machten dass auch in der nächsten Saison mit ihnen zu rechnen ist. Marburg nutzte die volle Rotation, traf gegen die Herner Zone hochprozentig und sicherte sich viele Rebounds. Bereits zur Halbzeit war der Drops gelutscht (55:28). Nach dem Seitenwechsel ließen die Marburgerinnen etwas locker; das dritte Viertel endete 16:6, das letzte 11:7. Eine klare Niederlage – aber keine, die die phantastische Saison des HTC widerspiegelt, die mit Platz zwei in der Hauptrunde beendet werden konnte und Potenzial für die Finals bot. Hätte sich nicht die Hälfte des Teams binnen weniger Wochen verletzt. Hätte, hätte….

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