HTC gewinnt in Chemnitz 79:62

Der Herner TC kann den Sekt kalt stellen. Eine perfekte Ausgangslage verschafften sich die Bundesliga-Basketballerinnen des Herner TC im Kampf um Platz drei. Das Team von Trainer Marek Piotrowski gewann am Freitagabend das Hinspiel bei den ChemCats Chemnitz verdient mit 79:62 (38:37).

ChemCats Chemnitz - Herner TC 62:79 (22:23, 15:15, 8:13, 17:28)

Davis (11/1), Müller (11), Koop (8), Bräuer, Terzic (9/1), van der Velde, Karic (4), Salomaa (16/3), Flasarova (11), Wright (9).

Der Herner TC kann den Sekt kalt stellen. Eine perfekte Ausgangslage verschafften sich die Bundesliga-Basketballerinnen des Herner TC im Kampf um Platz drei. Das Team von Trainer Marek Piotrowski gewann am Freitagabend das Hinspiel bei ChemCats Chemnitz verdient mit 79:62 (38:37).
Bei diesem Vorsprung dürfte im Rückspiel eigentlich nichts mehr anbrennen. Vor allem wenn man berücksichtigt, wie das Piotrowski-Team in Sachsen auftrat. Mindestens eine Klasse besser waren die Gäste. Piotrowski konnte es sich sogar erlauben, Centerin Teya Wright sehr lange auf der Bank sitzen zu lassen. Für sie sprangen Minja Terzic und Caroline van der Velde neben Lisa Koop aus der ersten Fünf in die Bresche. So dominierte der HTC unter den Körben das Geschehen.
An diesem Abend zeigten die Herinnen, dass sie auch als Team gut punkten können. Mit Henna Salomaa, Quenice Davis, Katharina Müller und Katarina Flasarova punkteten gleich vier Spielerinnen zweistellig. Und hatten mit Minja Terzic und Teya Wright noch zwei Spielerinnen mit neun Punkten.
Wie ernst Marek Piotrowski die Partie bis zum Schluss nahm, zeigt schon die Tatsache, dass der HTC-Trainer selbst drei Sekunden vor der Schlusssirene noch eine Auszeit nahm, um einen möglichen letzten Gegenkorb zu verhindern. Zuvor hatte Katarina Flasarova mit zwei Freiwürfen zum 79:62 den Schlusspunkt gesetzt.
Während die Gäste aus dem Ruhrgebiet das Tempo über die gesamten 40 Minuten halten konnten, bauten die ChemCats doch mächtig ab. Nach einer noch recht ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der dem HTC noch zu viele unnötige Fehler unterliefen, gab Henna Salomaa zu Beginn des dritten Durchgangs das Startsignal. Gleich zwei Dreier versenkte die Finnin in dieser Phase. Und Minja Terzic setzte noch einen Drei-Punkte-Wurf zum 62:49 (34.) oben drauf.
Das Debakel nahm für Chemnitz seinen Lauf. Und als Katarina Flasarova nach einem Ballgewinn von Salomaa mit einem Korbleger zum 68:51 (36.) einnetzte, war nicht nur das Ding durch, sondern der HTC hatte gezeigt, dass er zur absoluten deutschen Spitze gehört.

02.05.2014 / WAZ Herne / Rupert Joemann


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