2. Damen: Niederlage an der Freiwurflinie

Rhöndorfer TV - Herner TC 57:50 (32:26)

Viertelergebnisse: 12:11; 20:15; 13:12; 12:12

Friedrich 22, Goddemeier 10, Dorlöchter Lisa 8, Siebert 6, Bräuer 2, Pooch 2, Dorlöchter Julia, Dorlöchter Sarah. 

Am Sonntag Nachtmittag in Rhöndorf hatten die Regionalliga Damen des HTC keinen guten Tag. Nach langer Anreise kam man zwar pünktlich zum Spiel und hatte ausreichend Zeit zum Aufwärmen, trotzdem missglückte der Start und man lag bereits nach 4 Minuten 6:0 hinten.

Ein Wurf von Luisa Bräuer brachte das Team ins Spiel. Nach und nach trafen nun auch die anderen Teammitglieder den Korb, allen voran Luci Friedrich, so dass es12:11 am Ende des ersten Viertels stand. Jedoch ging man auch ins nächste Viertel wieder unkonzentriert und ließ einen 9:0 Run zu. Durch die agressive Ganzfeldpresse der Rhöndorferinnen wurde der Ballvortrag gestört und es kam zu einfachen Ballverlusten, die meist sofort mit Gegenpunkten bestraft wurden. Doch Herne ließ sich nicht so einfach hängen und kämpfte weiter. Mit einer guten Pressbreak schaffte man auf eigener Seite zu einfachen Fastbreakpunkten und kam wieder ins Spiel. Mit nur 6 Punkten Rückstand ging der HTC in die Halbzeitpause um auch wieder Luft zu schnappen, denn mit nur 8 Spielerinnen angereist gestaltete sich das schnelle und aggressive Spiel als besonders anstrengend. Mit neuen taktischen Anweisungen ging man in die zweite Halbzeit und spielte die Systeme gut aus, so dass Herne zu einfachen Punkten kam. Leider wurden die Hernerinnen in der Verteidigung etwas nachlässig und ließ zu viele Punkte zu, so dass man zwar  bis auf zwei Punkte aufholen, aber noch nicht in Führung gelangen konnte. Erste Konzentrationsschwächen zeigten sich an der Linie und viele Punkte wurden dort liegen gelassen, wodurch es wieder zu 7 Punkte Rückstand zum Ende des dritten Viertels kam. Durch eine zunehmende Agressivität und viel Druck auf die Aufbauspielererin seitens der Rhöndorferinnen, sowie einem schnellen Wechsel zwischen Zonenverteidigung und Mann-Mann-Verteidigung konnte ein geordneter Spielaufbau im letzten Viertel nur selten gelingen. Einige zwar freie aber doch sehr frühe Würfe fanden nicht immer den Weg in die Reuse. Auch zwei Auszeiten in der 38. und 40. Spielminute von Trainer Marcin Dolega zeigten auf dem Feld wenig Wirkung und man musste sich geschlagen geben. Letztendlich war es ein sehr aggressives und keineswegs körperloses Spiel, was den Herinerinnen Schwierigkeiten bereitete, aber auch die absolut unterirdische Freiwurfquote war ein Grund für diese Niederlage.

Im nächsten Heimspiel am Nikolaus-Samstag um 18 Uhr will der HTC gegen die BG Hagen wieder einen Sieg einfahren, indem sie in der Woche noch einmal konzentriert als Team an ihren Spielsystemen aber auch an ihrer Freiwurfquote trainieren.

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