In den hohen Norden

Zu den Hurricanes zieht es den HTC am Samstag um 18.30 Uhr. Es ist bereits das dritte Aufeinandertreffen in dieser Saison, bisher konnte der HTC das Parkett immer als Sieger verlassen. Doch diesmal haben die Hurricanes den Heimvorteil auf ihrer Seite, Coach Tomas Holesovsky fordert vollen Einsatz von seinen Spielerinnen.

„Bisher konnten wir gegen Herne nur eine Halbzeit lang mithalten. Wenn wir uns aber etwas ausrechnen wollen, dann reicht es nicht aus, wenn wir nur die Hälfte der Spieldauer auf Augenhöhe sind. Wir müssen über 40 Minuten Volldampf geben“, betont der Hurricanes-Trainer. Bei den Hurricanes steht der Einsatz von Kierra Mallard und Maggie Skuballa noch in den Sternen, beim HTC sieht es nicht besser aus: Eine Erkältungswelle hat das Team im Griff, inklusive Head-Coach Marek Piotrowski. Wer am Samstag alles im Bus sitzt und wer davon spielen kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Ihr letztes Spiel in Freiburg haben die Hurricanes mit 87:74 verloren, davor konnten sie jedoch vier Siege in Folge verbuchen und sich auf Platz sieben der Tabelle festsetzen. Die Temperaturen sollen Samstag wieder steigen, was der Herner Anreise in die Karten spielt. Nur eines dürfen die Hernerinnen am Samstag nicht: Die Hurricanes unterschätzen …


WNBL
Mittelhessen heißt der nächste Gegner für die WNBL Mannschaft des HTC. Konnten die Mädchen von Mario Zurkowski und Christian Koslowsky das Hinspiel in Grünberg noch deutlich mit 39:59 gewinnen, wird dieses Spiel (Sonntag, 24.1. um 12 Uhr in der Halle der Mont-Cenis-Gesamtschule) vermeintlich schwerer, denn die Nationalspielerin Anja Oehm steht wieder gesund im Kader der Spielgemeinschaft. 
Für die Hernerinnen wie auch für die Mittelhessinnen ist ein Sieg wichtig, denn die Punkte werden mit in die Hauptrunde genommen. Hier kämpfen dann die drei besten Teams aus der WNBL Gruppe Nordwest, in der Herne spielt, gegen die drei besten Teams aus Nordost um den Einzug ins TOP 4. Danach kämpfen die besten 2 Teams aus dem Norden mit den 2 besten Teams aus dem Süden um die Deutsche Meisterschaft. Somit geht es für Herne nun um viel. Punktgleich stehen sie hinter Neuss auf dem zweiten Platz der Liga Nordwest. In der Liga Nordost sind sowohl Halle (8:1), Wolfenbüttel (7:2) und Lichterfelde (6:3) auch schon mit Niederlagen gestraft. 
Bevor es aber in die spannende Hauptrunde geht wartet ein dicker Brocken mit dem Team Mittelhessen. „Mittelhessen ist uns wieder deutlich körperlich überlegen und hat mit Oehm auch auf der Guard-Position nun eine echte Waffe. Wir haben seit dem ersten Spieltag nicht mehr verloren, was an sich eine große Leistung ist und wir werden langsam hungrig. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe bei dem kleine Dinge den Unterschied machen werden. Aber das wird ab jetzt bei jedem unserer Spiele so sein – wir haben ab jetzt 7 Endspiele.“, so Mario Zurkowski und betont dadurch die Wichtigkeit jedes weiteren Spiels.

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