U11 muss sich Hagen (noch) geschlagen geben

Im Regionalliga-Rückspiel gegen TSV Hagen haben unsere Spielerinnen der U11 große Erwartungen an sich selbst gestellt. Sie waren sich sicher, diesmal die Hagener schlagen zu können und sind erwartungsfroh und unbefangen in das Spiel gegangen. Dementsprechend souverän starteten sie die Begegnung und beendeten das erste Viertel mit einer verdienten Führung. Auch im zweiten Viertel glänzten unsere Mädels und gingen, bestraft durch ein Foul in letzter Sekunde, mit einem leichten Rückstand in die Halbzeit.

Die Erholung in der Pause nutzen unsere Gegner, um aus ihrer Starre zu erwachen und endlich ins Spiel zu finden. Während unsere Mädels sich einer völlig veränderten Korbsituation gegenübersahen, nutzten die Hagenerinnen den Heimvorteil und punkteten zielsicher einen Korb nach dem anderen.  Als wenn in Hagen unbemerkt der Korb durch einen kleineren ausgetauscht wurde verpatzten die HTC-lerinnen  plötzlich etliche gute Chancen. Dies runde Ding wollte einfach nicht durchs Netz, es widersetzte sich standhaft und dies leider ein paar Mal zu oft. Die Herner Spielerinnen ließen sich aber trotz dieses lästigen Korbproblems nicht aus der Ruhe bringen und kämpften beherzt weiter. Dank gut eingespielter Defensive gingen sie dann auch nur mit neun Punkten Rückstand ins finale Viertel. Spätestens hier waren die Zuschauer auf beiden Seiten wie elektrisiert von diesem spannenden Spiel und feuerten mit ohrenbetäubender Freude ihre Favoriten an oder gaben den Schiedsrichtern wohlgemeinte, unbezahlbare Ratschläge. Leider nutze dies alles nichts und unsere U11 unterlag mit 71 zu 59 Punkten dem TSV Hagen, in einem nervenaufreibenden Spiel.

Sehen wir uns nun die gesamte sehr erfolgreiche Saison dieser Mannschaft an und fügen dieses Spiel, dass auf einer Augenhöhe mit dem Tabellenersten geführt wurde hinzu, können sich die U11 Mädchen und die Trainerinnen Pia Stemmermann und Anika Winkelmann nur auf die westdeutschen Meisterschaftsspiele freuen.

 

Von Klara Helling

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